Automobilelektronik

Automobilelektronik umfasst den gesamten Bereich der Elektronik im Kraftfahrzeug und ist ein Teilbereich der Fahrzeugtechnik. Generell spricht man von der Hardware (Mechanik ausgenommen, bis auf die Gerätegehäuse, Befestigung oder Kühltechnik), unterteilt in die drei Bereiche: (1) Elektrik, (2) Elektronik, und (3) die Software-Anteile. Abgekürzt: E/E/SW. Diese Anteile sind dem Teilgebiet der eingebetteten Systeme zuzuordnen, wenn ein komplexes Elektroniksystem oder Gerät vorliegt. Die Elektrik und Elektronik umfasst dabei einen Spannungsbereich von (pauschal) 0 bis 1.000 V sowie Frequenzen von wenigen Hertz bis in den Gigahertzbereich. Die grundlegende Spannungsversorgung in Automobilen sind Netze mit DC 12 V, 24 V und 48 V, sowie 400 V und 800 V bei Elektrofahrzeugen (vgl. Hochvoltsystem).

Neben der Automobilelektronik sind die Softwaretechnik und Mechatronik Disziplinen, die in diesem Umfeld (Automobilbau) zum Tragen kommen. Die Entwicklung von Fahrzeugelektronik findet heute im Rahmen des System Engineering und V-Modells statt.

  1. M. Kathiresh, R. Neelaveni (Hrsg.): Automotive Embedded Systems: Key Technologies, Innovations, and Applications (= EAI/Springer Innovations in Communication and Computing). Springer International Publishing, Cham 2021, ISBN 978-3-03059896-9, doi:10.1007/978-3-030-59897-6 (englisch, springer.com [abgerufen am 15. April 2026]).
  2. Wolfgang Wenzel, Prashant Hedge, Gabriel Domingues: Optimierte Systemspannung für mehr Effizienz bei batterieelektrischen Fahrzeugen. In: ATZextra. Band 28, S2, September 2023, ISSN 2195-1454, S. 18–21, doi:10.1007/s35778-023-1129-3 (springer.com [abgerufen am 15. April 2026]).