Automuseum Nettelstedt
Das Automuseum Nettelstedt war eine große private Schausammlung von Automobilen. Sie bestand in den späten 1960er-Jahren bis November 1972; Ursprünge reichen unter anderer Führung möglicherweise bis in die späten 1950er-Jahre zurück. Beheimatet war das Museum in Nettelstedt, einer Gemeinde in Ostwestfalen, die 1973 in die Stadt Lübbecke im Kreis Minden-Lübbecke eingemeindet wurde. Die maßgeblichen Initiatoren waren der Textil-Fabrikant, Automobilsammler und Fachbuch-Autor Uwe Hucke (1939–2002) und seine Ehefrau Monika. Mehrfach wurde die Einrichtung als „das größte deutsche Automuseum“ seiner Zeit bezeichnet.
- ↑ Mitunter findet sich in Veröffentlichungen die abweichende, fehlerhafte Schreibweise „Auto-Museum Nettelstedt“, so in Automobile Quarterly, 1971, S. 124 und bei Kubisch/Curtius/Dufner, S. 73, auch „Auto Museum Nettelstedt“, so auf dem Webportal motorbase.com ( vom 21. September 2017 im Internet Archive), abgerufen am 1. November 2017 (englisch).
- ↑ Vereinzelt findet sich in fremdsprachigen Veröffentlichungen die fehlerhafte großräumige Einordnung „Lübeck“ bzw. „über Lübeck“ statt Lübbecke, so Lewis/Musciano: Automobiles of the World, S. 65, 228, 323 und 679.
- ↑ Uwe Hucke auf dem Webportal des Verlags Karren – Verlag für kraftfahrzeughistorische Literatur ( vom 30. Juli 2017 im Internet Archive), abgerufen am 1. November 2017.
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