Azidose
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| E87.2 | Azidose |
| E10.1 E11.1 E12.1 E13.1 E14.1 |
Diabetische Azidose |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| 5A22 | Diabetische Azidose |
| 5A22.0 | Diabetische Ketoazidose, ohne Koma |
| 5A22.1 | Diabetische Laktatazidose |
| 5A22.2 | Diabetische metabolische Azidose |
| 5A22.3 | Diabetische Ketoazidose, mit Koma |
| 5A22.Y | Sonstige näher bezeichnete diabetische Azidose |
| 5A22.Z | Diabetische Azidose, nicht näher bezeichnet |
| 5C73 | Azidose |
| 5C73.0 | Akute respiratorische Azidose |
| 5C73.1 | Chronische respiratorische Azidose |
| 5C73.2 | Metabolische Azidose mit Anionenlücke |
| KB63.0 | Metabolische Spätazidose beim Neugeborenen |
| 5C73.Y | Sonstige näher bezeichnete Azidose |
| 5C73.Z | Azidose, nicht näher bezeichnet |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Eine Azidose (auch Acidose, von lateinisch acidum ‚Säure‘) ist eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes bei Menschen und Tieren, die ein Absinken des pH-Werts im Blut (oder anderen Körperflüssigkeiten) bewirkt. Liegt der pH-Wert im Blut unterhalb von 7,35, spricht man von einer Azidose. Der Referenzbereich beim Menschen liegt bei 7,35 bis 7,45. Liegt er darüber, so spricht man von einer Alkalose.
Der manchmal in der Alternativmedizin bzw. Komplementärmedizin angenommenen, wissenschaftlich widerlegten, ernährungsbedingten Übersäuerung des Körpers (siehe basische Ernährung) liegt keine Azidose zugrunde.