Böllsteiner Odenwald

Als Böllsteiner Odenwald wird der nordöstliche Teil des Kristallinen Odenwaldes zwischen der Gersprenzniederung im Westen und dem Sandstein-Odenwald im Osten bezeichnet, dem die dort gelegene Ortschaft Böllstein bzw. die „Böllsteiner Höhe“ als höchster Gneis-Berg den Namen gegeben hat. Diese geologische Formation und zugleich naturräumliche Untereinheit besteht aus vor- oder frühvariszisch in mehreren tektonischen Phasen geprägten Granitoidgneisen und repräsentiert somit die älteste im Odenwald dokumentierte Entwicklungsstufe der Gebirgsbildung, deren Ursachen und Verlauf unter Geologie des Odenwaldes skizziert sind.

  1. Übersichtskarte 1:200.000. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Unit IV in der Gliederung bei Altherr bzw. Eckardt Stein u. a.: Geologie des kristallinen Odenwalds – seine magmatische und metamorphe Entwicklung. In: Jahresberichte und Mitteilungen. Oberrheinischer Geologischer Verein. N.F.83. 2001, S. 89–111.
  3. Universitäten Tübingen und Gießen, AKN – Arbeitskreis Klima und Naturgefahren: Petrologisch-geologische Exkursion Odenwald 2005, mit geologischen Übersichtskarten (Memento vom 11. Dezember 2012 im Webarchiv archive.today)
  4. Geologische Übersichtskarten siehe Andreas G. Neuhauser: Exkursionsbericht Odenwald. (PDF; 4,1 MB) Uni Frankfurt.
  5. Carlo Dietl: Structural and Petrologic Aspects of the Emplacement of Granitoid Plutons: Case Studies from the Western Margin of the Joshua Flat-Beer Creek-Pluton (White-Inyo Mountains, California) and the Flasergranitoid Zone (Odenwald, Germany). Dissertation. Heidelberg 2000 (englisch).
    1. Altenberger, Besch 1993, siehe S. 191.