Börsengesetz (Deutschland)

Basisdaten
Titel:Börsengesetz
Abkürzung: BörsG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Handelsrecht
Fundstellennachweis: 4110-10
Ursprüngliche Fassung vom: 22. Juni 1896
(RGBl. S. 157)
Inkrafttreten am: 1. Januar 1897
Letzte Neufassung vom: 16. Juli 2007
(BGBl. I S. 1330, 1351)
Inkrafttreten der
Neufassung am:
1. November 2007
Letzte Änderung durch: Artt. 19–21 G vom 4. Februar 2026
(BGBl. 2026 I Nr. 33 vom 9. Februar 2026)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
teilweise 10. Februar 2026
(Artikel 64 Abs. 1 G vom 4. Februar 2026); teilw. 4. Dezember 2026
(Artikel 64 Abs. 6 G vom 4. Februar 2026); teilw. 10. Januar 2030
(Artikel 64 Abs. 8 G vom 4. Februar 2026);
GESTA: D034
Weblink: Text des Gesetzes
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das deutsche Börsengesetz (BörsG) ist ein Gesetz zur Regelung des geschäftlichen Verkehrs an der Börse. Das Börsengesetz gilt nur für die Börsen, die als nicht-rechtsfähige, öffentlich-rechtliche Anstalten eingerichtet wurden, und sowohl für Wertpapier- als auch Warenbörsen. Aufgrund dessen hat das Börsengesetz eher verwaltungsrechtlichen als handelsrechtlichen Charakter, auch wenn die Börsen in Trägerschaft von Aktiengesellschaften stehen und die Börsengeschäfte privatrechtlich ausgestaltet sind.

Mit dem Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz wurde am 1. November 2007 das Börsengesetz durch eine neue Fassung ersetzt.

  1. Ernst Loeb: The German Exchange Act of 1896. In: The Quarterly Journal of Economics. Band 11, Nr. 4, 1897, ISSN 0033-5533, S. 388–428, doi:10.2307/1880717, JSTOR:1880717.