Böttcherstraße (Bremen)
| Böttcherstraße | ||
|---|---|---|
| Straße in Bremen | ||
| Eingang zur Böttcherstraße, mit dem Fassadenrelief Der Lichtbringer von Bernhard Hoetger | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | Bremen | |
| Ortsteil | Altstadt | |
| Angelegt | 14. Jahrhundert | |
| Neugestaltet | im 20. Jahrhundert und nach dem Zweiten Weltkrieg | |
| Hist. Namen | Hellinchstrate | |
| Querstraßen | Martinistraße | |
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr | |
| Technische Daten | ||
| Länge | 108 Meter | |
Die Böttcherstraße ist eine 108 m lange Straße in der Bremer Altstadt, die aufgrund ihrer Architektur zu den Kulturdenkmalen und Touristenattraktionen in Bremen zählt. Die meisten Gebäude sind in der Zeit von 1922 bis 1931 entstanden und hauptsächlich Ludwig Roselius (1874–1943), einem Bremer Kaffeekaufmann und Mäzen, zu verdanken. Roselius beauftragte die Architekten Eduard Scotland (1885–1945), Alfred Runge und den Bildhauer Bernhard Hoetger (1874–1949) mit der künstlerischen Gestaltung. Die Straße und ihre Gebäude sind ein seltenes Beispiel für die Architektur des Expressionismus. Von den Häusern können mehrere dem Stil des Backsteinexpressionismus zugeordnet werden.
Das Ensemble steht seit 1973 unter Denkmalschutz.
- ↑ Geschichte | Böttcherstraße. Abgerufen am 23. März 2019 (deutsch).
- ↑ Denkmaldatenbank des LfD Bremen