Bürgerbewegung pro Deutschland
| Bürgerbewegung pro Deutschland | |
|---|---|
| Parteivorsitzender | Manfred Rouhs |
| Generalsekretär | Detlev Schwarz |
| Stellvertretender Vorsitzender | Alfred Dagenbach |
| Bundesschatzmeister | Manfred Schlender |
| Gründung | 20. Januar 2005 |
| Gründungsort | Köln |
| Auflösung | 11. November 2017 (Beschluss) |
| Hauptsitz | Alte Rhinstraße 16 12681 Berlin |
| Ausrichtung | Rechtsextremismus Rechtspopulismus Nationalismus inklusive Völkischer Nationalismus |
| Farbe(n) | Weiß-Blau |
| Mitgliederzahl | 1.122 (Stand: 31. Dezember 2014) |
| Mindestalter | 16 Jahre |
| Website | www.pro-deutschland-online.de |
Die Bürgerbewegung pro Deutschland (Kurzbezeichnung: pro Deutschland) war eine rechtsextreme deutsche Kleinpartei. Im Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2011 wurde pro Deutschland im Bereich Rechtsextremismus genannt. Demnach bestanden Anhaltspunkte für den Verdacht extremistischer Bestrebungen. Sie war Teil der Pro-Bewegung. Am 11. November 2017 beschloss die Partei ihre Auflösung und forderte ihre Mitglieder auf, zur AfD zu wechseln.
- ↑ Übersicht der Vorstandsmitglieder, Satzung und Programm der Bürgerbewegung pro Deutschland ( vom 16. Juni 2011 im Internet Archive) (PDF; 289 kB)
- ↑ Ultra-Rechte holt die Vergangenheit ein. Kölner Stadt-Anzeiger, 19. März 2007.
- ↑ Rechspopulisten dürfen nicht mit Sarrazin werben. Die Welt, 11. August 2011.
- ↑ Rechenschaftsbericht der Parteien über das Jahr 2014 (2. Teil – Übrige anspruchsberechtigte Parteien). Bundestag Drucksache 18/8475, S. 299 (PDF; 75,8 MB)
- ↑ AK RUHR / LAGA NRW (Hrsg.): Rechtspopulismus in Gestalt einer „Bürgerbewegung“ Struktur und politische Methodik von Pro NRW und Pro Deutschland. 2010 (PDF-Datei ( vom 31. März 2010 im Internet Archive)).
Die „PRO-Bewegung“ und der antimuslimische Kulturrassismus von Rechtsaußen (Hrsg. von der Friedrich-Ebert-Stiftung; PDF; 166 kB)
Christoph Kopke: Die Grenzen der Toleranz: rechtsextremes Milieu und demokratische Gesellschaft in Brandenburg. S. 49, ISBN 978-3-86956-038-0. - ↑ Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2011, S. 35.
- ↑ Aufgelöste rechte Partei. AfD will Mitglieder von Pro Deutschland nicht haben Der Spiegel 12. November 2017.