Bacàn
| Bacàn | ||
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| Luftbild (von 2009) der nördlichsten Durchfahrt in die Lagune, im Hintergrund rechts S. Erasmo und davor die bereits immer wieder auftauchende Sandbank, aus der Bacàn hervorging (dunkel der Treporti-Kanal); links hinten die Altstadt Venedig | ||
| Gewässer | Lagune von Venedig | |
| Geographische Lage | 45° 26′ 45″ N, 12° 24′ 38″ O | |
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| Länge | 260 m | |
| Breite | 10 m | |
| Einwohner | unbewohnt | |
Bacàn ist eine kleine, unbewohnte Insel in der Lagune von Venedig, die erst seit etwa 2020 stabil ist, während sie in den Jahren davor eine bloße Sandbank war. Die Fläche der Insel, die zwischen Sant’Erasmo und Punta Sabbioni liegt, unweit der nördlichsten Durchfahrt von der Lagune in die Adria, schwankte zunächst sehr stark, zeitweise wurde sie von Wasser gänzlich überspült. Ihre Länge beträgt etwa 260 m, ihre Breite deutlich über 10 m; das Ufer der Sandbank hat sich inzwischen stabilisiert. Es wuchsen bald Tamarisken und Queller, die die Insel weiter stabilisierten.
Schon seit Jahrzehnten ist die Sandbank/Insel ein Refugium für zahlreiche Brut- und Zugvögel, zumal die Insel vom Tourismus kaum berührt ist. Seit sich die Insel stabilisiert hat, nimmt allerdings die Zahl der Bootsanlandungen zu, wenn es sich auch in der Hauptsache um Einheimische handelt.
Nordöstlich der Insel fand sich eine Reihe von Überresten aus römischer Zeit in einer der heute von Booten befahrenen Rinnen. So ließ sich in mehreren Metern Tiefe der Verlauf einer Straße nachweisen, ebenso fanden sich Hinweise auf Fernhandel sowie Hafenanlagen oder zumindest Anlegestellen für Boote und Schiffe. Die Straße dürfte Teil des römischen Straßennetzes gewesen sein. Zu dieser Zeit befand sich der Ostrand der Lagune von Venedig noch im Bereich des heutigen Canale di Treporti.
- ↑ Giovanni Cecconi: In der Lagune von Venedig gibt es eine neue Insel, in: Kleine Zeitung, 16. Dezember 2024.