Bahnengolf
Bahnengolf stellt eine kleinere Variante des Golfsports dar. Sie wird nicht auf großen Rasenplätzen, sondern auf befestigten Bahnen gespielt und entspricht im Prinzip dem letzten Schlag auf dem Golfgreen, mit dem der Ball ins Zielloch eingeputtet wird. Dennoch existieren vereinzelte Anlagen mit Rasenuntergrund, z. B. in Baden-Baden. Identisch ist das Ziel des Spiels, nämlich den Ball jeweils mit möglichst wenigen Schlägen ins Loch zu befördern.
Obwohl „Bahnengolf“ die offizielle Sammelbezeichnung für die genormten Spielsysteme Minigolf, Miniaturgolf, Cobigolf, Sterngolf und Filzgolf ist, hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch der Begriff Minigolf für sämtliche Varianten durchgesetzt. Um dieser weit verbreiteten Bezeichnung Rechnung zu tragen, benannte sich der ursprünglich 1966 als „Deutscher Bahnengolf Verband“ gegründete Verband im Jahr 2003 in „Deutscher Minigolfsport Verband“ um.
Bahnengolf gehört als Geschicklichkeitsspiel zu den Präzisionssportarten. Es ist eine sehr technisch orientierte Sportart, bei der außer Erfahrung und Training auch die Qualität der Ausrüstung großen Einfluss auf das Ergebnis hat.