Bahnhof Winden (Pfalz)

Winden (Pfalz)
Bahnhof Winden im Jahr 2007 nach der Modernisierung
Daten
Lage im Netz Trennungsbahnhof
Bauform Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 3
Abkürzung RWND
Preisklasse 4
Eröffnung 26. November 1855
Profil auf bahnhof.de Winden-Pfalz
Lage
Stadt/Gemeinde Winden
Land Rheinland-Pfalz
Staat Deutschland
Koordinaten 49° 5′ 44″ N,  7′ 21″ O
Höhe (SO) 140 m ü. NN
Eisenbahnstrecken Bahnstrecken bei Winden (Pfalz)
Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz
i16

Der Bahnhof Winden (Pfalz) ist der Bahnhof der rheinland-pfälzischen Gemeinde Winden (Pfalz). Er verfügt über drei Bahnsteiggleise. Der Bahnhof liegt im Verbundgebiet des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) und gehört zur Tarifzone 550. Im Zuge eines 1996 vereinbarten Übergangstarifs werden jedoch ebenfalls Karten des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) anerkannt. Die Anschrift des Bahnhofs lautet Bahnhofstraße 17.

Er wurde am 26. November 1855 als Durchgangsbahnhof der Pfälzischen Maximiliansbahn Neustadt–Wissembourg eröffnet. Mit Eröffnung der Bahnstrecke Winden–Karlsruhe auf ihrer vollen Länge am 8. Mai 1865 und der Bahnstrecke Winden–Bergzabern am 13. April 1870 wurde er zum Knotenbahnhof. Nachdem der Maximiliansbahn-Abschnitt Winden–Wissembourg im Personenverkehr 1975 und der auf der Kurbadlinie 1981 eingestellt worden war, verlor er vorübergehend an Bedeutung, ehe beide Strecken 1995 beziehungsweise 1997 reaktiviert wurden. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.

  1. db-netz.de: Übersicht der Betriebsstellen und deren Abkürzungen aus der Richtlinie 100 . (PDF; 720 kB) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2014; abgerufen am 31. Oktober 2013.
  2. mobil. 3. Einheit: Der KVV stellt sich vor. (PDF; 2,0 MB) In: kvv.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2016; abgerufen am 22. Juli 2013.
  3. Winden (Pfalz). In: bahnhof.de. Abgerufen am 22. Februar 2019.
  4. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Kreis Germersheim. Mainz 2026, S. 37 (PDF; 6,5 MB).