Zweibrücken Hauptbahnhof
| Zweibrücken Hbf | |
|---|---|
Blick vom Hausbahnsteig Richtung Südosten | |
| Daten | |
| Bauform | Durchgangsbahnhof (1875–1913) Trennungsbahnhof (1913–1996) Durchgangsbahnhof (seit 1996) |
| Bahnsteiggleise | 3 |
| Abkürzung | SZW |
| IBNR | 8006680 |
| Preisklasse | 5 |
| Eröffnung | 25. November 1875 |
| Profil auf bahnhof.de | Zweibruecken-Hbf |
| Architektonische Daten | |
| Baustil | Klassizismus |
| Lage | |
| Stadt/Gemeinde | Zweibrücken |
| Ort/Ortsteil | Zweibrücken |
| Land | Rheinland-Pfalz |
| Staat | Deutschland |
| Koordinaten | 49° 14′ 49″ N, 7° 21′ 25″ O |
| Höhe (SO) | 280 m ü. NHN |
| Eisenbahnstrecken | |
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| Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz | |
Zweibrücken Hauptbahnhof – bis 1941 nur Zweibrücken – ist einer von zwei Bahnhöfen der rheinland-pfälzischen Mittelstadt Zweibrücken. Er verfügt über drei Bahnsteiggleise. Der Bahnhof liegt im Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) und gehört zur Tarifzone 709. Die Anschrift des Bahnhofs lautet Poststraße 37.
Er wurde am 25. November 1875 als Durchgangsbahnhof an der Magistrale Landau–Annweiler–Biebermühle–Zweibrücken–Homburg eröffnet und ersetzte den ursprünglichen Kopfbahnhof der Stadt, der wegen seiner stadtnahen Lage als durchgehende Station ungeeignet erschien. Mit Eröffnung der damals in Zweibrücken beginnenden Bliestalbahn in den Jahren 1877 und 1879 sowie der Bahnstrecke Zweibrücken–Brenschelbach in den Jahren 1913 und 1916 entwickelte er sich zum Eisenbahnknotenpunkt; mit letzterer wurde er zum Trennungsbahnhof. Wichtigste Strecke war jedoch die seit 1895 in ihrer jetzigen Form bestehende Bahnstrecke Landau–Rohrbach. Bedingt durch eine Änderung der Verkehrsströme, die mit der Abtrennung des unmittelbar westlich von Zweibrücken beginnenden Saargebietes und des späteren Saarlandes zusammenhingen, verlor der Bahnhof an Bedeutung, da fortan die Züge der Bliestalbahn vorzugsweise nach Homburg verkehrten. Mit der Stilllegung der Strecken nach Brenschelbach und Homburg wurde er wieder zum Durchgangsbahnhof. Außerdem verlor er Mitte der 1990er Jahre den Durchgangsverkehr nach Landau. Sein Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
- ↑ db-netz.de: Übersicht der Betriebsstellen und deren Abkürzungen aus der Richtlinie 100 . (PDF; 720 kB) Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2014; abgerufen am 24. Oktober 2013.
- ↑ hs-merseburg.de: Deutsche Reichsbahn – Änderung von Bahnhofsnamen im Jahr 1941. Abgerufen am 23. Oktober 2013.
- ↑ vrn.de: Wabenplan, Stand Oktober 2017. (PDF; 1,9 MB) Abgerufen am 19. Dezember 2018.
- ↑ Zweibrücken Hbf. In: bahnhof.de. Abgerufen am 22. Februar 2019.
- ↑ denkmallisten.gdke-rlp.de: Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Kreisfreie Stadt Zweibrücken. (PDF; 1,3 MB) Abgerufen am 22. Juli 2013.