Bahnstrecke Triest–Opicina

Triest–Opicina
Südliche Endstation Piazza Oberdan in Triest
Streckenlänge:5,175 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Stromsystem:600 V =
Maximale Neigung: 260 
Minimaler Radius:40 m
Zweigleisigkeit:Romagna–Vetta Scorcola
0,000 Piazza Oberdan 3 m
0,100 Piazza Dalmazia 2025 Streckenbeginn 3 m
0,405 Piazza Scorcola Beginn Standseilbahn 17 m
0,693 Sant’Anastasio 55 m
0,983 Romagna 115 m
1,274 Vetta Scorcola Ende Standseilbahn 177 m
1,823 Cologna Campo Sportivo 210 m
2,140 Cologna Chiesetta 221 m
2,695 Conconello 263 m
Bahnstrecke Jesenice–Trieste
3,573 Banne 305 m
4,282 Obelisco 343 m
4,582 Campo Romano 330 m
4,765 Via Nazionale 330 m
5,175 Opicina 329 m
6,4 Villa Opicina (Opcina Staatsbahnhof) 310 m

Die Bahnstrecke Triest–Opicina ist eine 5,175 Kilometer lange Schmalspurbahn in Italien, deren Wagen den steilsten Abschnitt der Strecke als Besonderheit mit Hilfe eines nach dem System einer Standseilbahn funktionierenden Schubwagens überwinden. Die meterspurige Bahn verbindet die Hafenstadt Triest mit dem Vorort Opicina und wird seit 2001 vom Verkehrsunternehmen Trieste Trasporti (TT) betrieben. Frühere Betreibergesellschaften waren die Società Anonima Piccole Ferrovie – SAPF (1902–1961), die Servizio Comunale Trenovia – SCT (1961–1970), die Azienda Comunale Elettricità Gas Acqua e Tranvie – ACEGAT (1970–1977) und die Azienda Consorziale Trasporti – ACT (1977–2000).

Aufgrund ihres überlandstraßenbahn-artigen Betriebs wird die Bergbahn nach Opicina heute meist als Straßenbahn (italienisch Tranvia di Opicina oder Trenovia di Opicina, triestinisch Tram de Opcina, slowenisch Openski tramvaj) bezeichnet. Sie ist als Kleinbahn konzessioniert und war sowohl betrieblich als auch unternehmerisch stets unabhängig von der früheren Straßenbahn Triest – diese war normalspurig und verkehrte von 1876 bis 1970. Die Strecke nach Opicina ist heute als Linie 2 in das städtische Netz integriert, zu Zeiten der normalspurigen Straßenbahn verkehrte sie hingegen ohne Liniennummer.

  1. Elmar Oberegger: Opcina-Triester-Tramway. In: Enzyklopädie zur Eisenbahngeschichte des Alpen-Donau-Adria-Raumes, online auf oberegger2.org, abgerufen am 8. April 2023