Baller-Gerold-Syndrom

Klassifikation nach ICD-10
Q87.0 Angeborene Fehlbildungssyndrome mit vorwiegender Beteiligung des Gesichtes
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
LD24.GY Sonstige näher bezeichnete syndromale Kraniosynostose
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Das Baller-Gerold-Syndrom ist eine sehr seltene Erbkrankheit mit der Kombination von vorzeitigem Verschluss der Schädelnähte (Kraniosynostose) und Fehlen des Speichenknochens (Radiusaplasie).

Die Erkrankung ist nach den Erstbeschreibern von 1950 F. Baller und M. Gerold benannt.

  1. F. Baller: Radiusaplasie und Inzucht. In: Zeitschrift für menschliche Vererbungs- und Konstitutionslehre. Band 29, 1950, S. 782–790.
  2. M. Gerold: Frakturheilung bei einem seltenen Fall kongenitaler Anomalie der oberen Gliedmaßen. In: Zentralblatt für Chirurgie. Band 84, Nr. 21, 1959, S. 831–834, ISSN 0044-409X. PMID 13669699
  3. B. Leiber: Die klinischen Syndrome. Syndrome, Sequenzen und Symptomenkomplexe. Herausgegeben von G. Burg, J. Kunze, D. Pongratz, P. G. Scheurlen, A. Schinzel, J. Spranger, 7. Auflage. Urban & Schwarzenberg 1990, ISBN 3-541-01727-9