Ballyspellan-Fibel

Die Ballyspellan-Fibel (CIIC 27) ist ein archäologischer Fund, der 1806 durch einen Bauern beim Graben auf dem Hügel im Townland Ballyspellan (irisch Baile Uí Spealáin), Grafschaft Kilkenny, Irland, entdeckt wurde. Es handelt sich um eine Ringfibel aus Silber mit einer 25,2 cm langen Nadel. Auf der Rückseite der Gewandnadel sind vier Zeilen in Ogham-Inschrift eingeritzt. Aufgrund der Art der Verzierungen wird die Fibel ins 9. Jahrhundert n. Chr. datiert. Der Fund wird im Nationalmuseum von Irland in Dublin aufbewahrt.

  1. In der Fachliteratur allgemein verwendete Bezeichnung gemäß R. A. S. Macalisters Nummerierung in seinem noch heute zitiertem Standardwerk „Corpus Inscriptionum Insularum Celticarum“ von 1945 (Nachdruck 1996)
  2. Macalister, S. 32
  3. logainm.ie
  4. Netzseite des Irischen Nationalmuseums
  5. Macalister, S. 32 sowie Netzseite des Irischen Nationalmuseums. Ziegler nimmt für die Datierung die Zeit zwischen 900 und 1000 n. Chr. an (Ziegler, S. 93). Buchanan u. a. datieren die Gewandnadel dagegen vom Ende des 11. Jahrhunderts bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts; vgl. Buchanan, S. 50 – S. 51.