Bariumchlorid

Kristallstruktur
_ Ba2+ 0 _ Cl
Allgemeines
Name Bariumchlorid
Andere Namen

Chlorbarium (veraltet)

Verhältnisformel BaCl2
Kurzbeschreibung

farbloses, geruchloses, bitter-salzig schmeckendes, kristallines Pulver

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 233-788-1
ECHA-InfoCard 100.030.704
PubChem 25204
ChemSpider 23540
Wikidata Q407270
Eigenschaften
Molare Masse
  • 208,23 g·mol−1 (wasserfrei)
  • 226,23 g·mol−1 (Monohydrat)
  • 244,27 g·mol−1 (Dihydrat)
Aggregatzustand

fest

Dichte

3,86 g·cm−3

Schmelzpunkt

963 °C

Siedepunkt

1560 °C

Löslichkeit

gut in Wasser (357 g·l−1)

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP), ggf. erweitert

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301332319
P: 261264271301+310304+340+312305+351+338
MAK

0,5 mg·m−3 (Ba)

Toxikologische Daten

118 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)

Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−859,8 kJ·mol−1

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Bariumchlorid ist eine anorganische chemische Verbindung und das Bariumsalz der Salzsäure. Es bildet ein farbloses, geruchloses, bitter-salzig schmeckendes, kristallines Pulver und ist giftig. Häufig liegt Bariumchlorid als Dihydrat (BaCl2 · 2 H2O) vor. Verwendet wird Bariumchlorid als Indikator, zum Härten von Stahl, in der Pyrotechnik sowie zur Herstellung von Bariumsulfat und Bariumchromat.

  1. 1 2 Eintrag zu Bariumchlorid. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 14. Juli 2014.
  2. 1 2 3 Eintrag zu Bariumchlorid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 2. Januar 2026. (JavaScript erforderlich)
  3. Toxicology and carcinogenesis - studies of barium chloride dihydrate in F344/N rats and B6C3F, mice. Ministerium für Gesundheitspflege und Soziale Dienste der Vereinigten Staaten, Januar 1994, abgerufen am 28. April 2025 (amerikanisches Englisch).
  4. 1 2 3 4 5 Datenblatt Bariumchlorid bei Merck, abgerufen am 19. Januar 2011.
  5. Eintrag zu Barium chloride in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 1. Februar 2016. Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.
  6. PAETEC Formelsammlung Ausgabe 2003, Seite 116