Barometrische Höhenformel

Die barometrische Höhenformel beschreibt die vertikale Verteilung der (Gas-)Teilchen in der Atmosphäre der Erde, also die Abhängigkeit des Luftdruckes von der Höhe. Man spricht daher auch von einem vertikalen Druck-Gradienten, der jedoch aufgrund der hohen Wetterdynamik innerhalb der unteren Atmosphäre nur mit Näherungen auf mathematischem Wege beschrieben werden kann.

In der einfachsten Form kann grob angenommen werden, dass der Luftdruck in geringer Höhe über dem Meeresspiegel um ein Hektopascal (entsprechend 1 ‰ des mittleren Luftdrucks) je 8 m Höhenzunahme abnimmt 1 hPa = 100 N/m², 8 m³ Luft haben eine Gewichtskraft von etwa 100 N.

Etwas besser ist die Näherung, dass der Druck mit zunehmender Höhe exponentiell abnimmt. Dieser Zusammenhang war 1686 erstmals von Edmond Halley erkannt worden.

  1. Edmond Halley: A discourse of the rule of the decrease of the height of the mercury in the barometer. In: Philos. Transactions, 1686 and 1687, Bd. 16, S. 104