Bayerischer Straßenmarkt

Bayerischer Straßenmarkt bezeichnet langgezogene, platzartige Anlagen in süddeutschen Städten. Er ist das Zentrum vieler bayerischer Städte, insbesondere der im 13. Jahrhundert gegründeten, und typisch für meranische Siedlungen.

Der Bayreuther Marktplatz (Maximilianstraße) gehört zu den größten Vertretern des Bayerischen Straßenmarkts. Mit ca. 330 m Länge und 45 m maximaler Breite stellt er die Hauptachse der historischen Innenstadt dar.

Weitere Bayerische Straßenmärkte existieren unter anderem in

  1. Helmut Flachenecker, Rolf Kiessling (Hrsg.): Städtelandschaften in Altbayern, Franken und Schwaben. Studien zu Phänomen der Kleinstädte während des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit (= Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte. Beiheft 15). C.H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-10815-6, S. 82: „Der lange und relativ breite Straßenmarkt ist typisch für die meisten bayerischen Städte und Märkte.“
  2. Rudi Loderbauer: Bayerische Hauptstädte im Mittelalter: Landshut. GRIN Verlag, 2007, ISBN 978-3-638-66198-0, S. 8.
  3. Stadt Bayreuth – Gassenviertel. Kommunales Denkmalkonzept Modul 1 bei bayreuth.de, abgerufen am 19. November 2024
  4. Herbert Popp: Bayreuth – neu entdeckt. Ellwanger, Bayreuth 2007, ISBN 978-3-925361-60-9, S. 94.
  5. personenschiffahrt.de
  6. bayerisches-golf-und-thermenland.de (Memento vom 7. Juli 2010 im Internet Archive)
  7. auer-kulmbach.de (Memento vom 1. Januar 2016 im Internet Archive)
  8. tourismus-bayern.de
  9. cms.tourismus-landkreis-kelheim.de (Memento vom 17. April 2010 im Internet Archive)
  10. guide-to-bavaria.com
  11. stadtbild-deutschland.org
  12. werbegemeinschaft-regensburg.de (Memento vom 25. Juli 2014 im Internet Archive) (PDF).
  13. straubing.de