Bayern-Klasse
| Die Bayern |
| Schiffsdaten |
| Land |
Deutsches Reich Deutsches Reich |
| Schiffsart |
Großlinienschiff |
| Entwurf |
Amtsentwurf 1910–12 |
| Bauzeitraum |
1913 bis 1918 |
| Stapellauf des Typschiffes |
18. Februar 1915 |
| Gebaute Einheiten |
4 (2 fertiggestellt) |
| Dienstzeit |
1916 bis 1919 |
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| Schiffsmaße und Besatzung |
| Länge |
180,0 m (Lüa) |
| Breite |
30,0 m |
| Tiefgang (max.) |
9,39 m |
| Verdrängung |
Konstruktion: 28.530 t Maximal: 32.200 t |
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| Besatzung |
1171 Mann |
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| Maschinenanlage |
| Maschine |
14 Marinekessel 3 Satz Dampfturbinen |
| Maschinenleistung |
55.967 PS (41.164 kW) |
| Höchstgeschwindigkeit |
22,0 kn (41 km/h) |
| Propeller |
3 dreiflügelig ⌀ 3,87 m |
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| Bewaffnung |
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| Panzerung |
- Gürtel: 30–350 mm
- Deck: 90–120 mm
- Türme: 100–350 mm
- Barbetten: 40–350 mm
- Kasematten: 170 mm
- vorderer Kommandostand: 50–400 mm
- achterer Kommandostand: 50–170 mm
- Zitadelle: 250 mm
- Torpedoschott: 50 mm
- Querschotte: 170–200 mm
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Die Bayern-Klasse war eine auf vier Einheiten ausgelegte Klasse von Großlinienschiffen, die während des Ersten Weltkrieges als letzte dieses Schiffstyps für die Kaiserliche Marine gebaut wurden. Sie war eine Weiterentwicklung der König-Klasse, jedoch ging die Kaiserliche Marine bei der Hauptbewaffnung der Bayern-Klasse vom Kaliber 30,5 cm auf 38 cm über. Von den nach deutschen Ländern benannten, 180 m langen und 32.200 t schweren Schiffen wurden lediglich die Bayern und die als Flottenflaggschiff vorgesehene Baden fertiggestellt und 1916 in Dienst gestellt. Der durch Arbeitskräftemangel und geringe Priorität verzögerte Bau der Sachsen und Württemberg musste bei Kriegsende eingestellt werden. Die Bayern sank am 21. Juni 1919 in Scapa Flow, die Baden ging als britisches Zielschiff am 16. August 1921 unter und liegt nun an der tiefsten Stelle im Ärmelkanal nahe Cherbourg.