Bedside-Test

Als Bedside-Test (bedside – englisch für „am Bett“) werden „Labor“-Untersuchungen bezeichnet, die unmittelbar am Patientenbett und im übertragenen Sinn in Patientennähe, ohne Versendung des Probenmaterials in ein Labor durchgeführt werden können. Der bedeutendste Bedside-Test dient der Blutgruppenbestimmung. Diese ärztliche Maßnahme wird im Allgemeinen vor jeder Bluttransfusion durchgeführt, um die Kompatibilität des Patientenblutes mit dem Spenderblut zu kontrollieren. Dabei wird die Blutgruppe des Empfängers bestimmt und mit der der verwendeten Blutkonserve verglichen. Eine Testung des Konservenblutes zum Vergleich mit der deklarierten Blutgruppe ist optional. Die Grundlagen des Verfahrens gehen auf Reuben Ottenberg (1907) zurück.