Behr-Syndrom I

Das Behr-Syndrom ist eine seltene Erbkrankheit, die mit Optikusatrophie und variablen neurologischen Störungen assoziiert ist. Zur Abgrenzung vom Behr-Syndrom II wird die Erkrankung auch als Behr-Syndrom I bezeichnet.

Der Name ist abgeleitet von Carl Julius Peter Behr, der das Syndrom 1909 erstmals beschrieb. Seit der Erstbeschreibung wurden etwa 40 Fälle publiziert.

  1. Peter Reuter: Springer-Lexikon Medizin. Springer, Berlin u. a. 2004, ISBN 3-540-20412-1, S. 250.
  2. C. Behr: Die komplizierte, hereditär-familiäre Optikusatrophie des Kindesalters: ein bisher nicht beschriebener Symptomenkomplex. In: Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde. Bd. 47 = NF Bd. 4, 1909, ISSN 0023-2165, S. 138–160.
  3. Ole Daniel Enersen: Behr’s syndrome I (Memento vom 22. Februar 2025 im Internet Archive) bei whonamedit.com
  4. Regine Witkowski, Otto Prokop, Eva Ullrich, Gundula Thiel: Lexikon der Syndrome und Fehlbildungen. Ursachen, Genetik, Risiken. 7., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Springer, Berlin u. a. 2003, ISBN 3-540-44305-3.