Belarussische Sprache
| Belarussisch | ||
|---|---|---|
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Gesprochen in |
Belarus, Ukraine, Russland, Polen (in der Umgebung von Białystok), Lettland, Litauen | |
| Sprecher | 7,9 Millionen (2009) | |
| Linguistische Klassifikation |
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| Offizieller Status | ||
| Amtssprache in | Belarus Auf lokaler Ebene: | |
| Anerkannte Minderheiten-/ Regionalsprache in |
Ukraine Litauen Russland | |
| Sprachcodes | ||
| ISO 639-1 | be | |
| ISO 639-2 | bel | |
| ISO 639-3 | bel | |
Die belarussische Sprache, auch belarusische Sprache oder weißrussische Sprache (Belarussisch bzw. Belarusisch und Weißrussisch, veraltet Belorussisch oder Weißruthenisch, Eigenbezeichnung беларуская мова belaruskaja mowa), ist eine ostslawische Sprache, deren Sprecherzahl sehr unterschiedlich angegeben wird und zwischen etwa 2,5 und etwa 7,9 Millionen Muttersprachlern liegt. Die Mehrheit der Muttersprachler lebt in Belarus, wo es neben dem Russischen eine der beiden Amtssprachen ist. Eine Minderheit lebt in Russland und der Gegend um Białystok in Polen. Die belarussische Sprache stammt von der ruthenischen Sprache ab und wird heute mit einer Variante der kyrillischen Schrift, selten auch in der Lateinschrift Łacinka, geschrieben.
- ↑ Franz Lebsanft, Monika Wingender: Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen. Ein Handbuch zur Sprachpolitik des Europarats. De Gruyter, 2012, S. 401; degruyter.com.
- ↑ Empfehlungen zur Schreibweise von Belarus in deutschsprachigen Texten. Stand Juli 2020, Pressemitteilung der deutsch-belarusischen Geschichtskommission auf geschichte-historyja.org (PDF ( vom 24. September 2021 im Internet Archive); 638 KB).
- ↑ „Belarusisch“ mit einem „s“ geschrieben, abgeleitet von der Kiewer Rus. Siehe Felix Ackermann: „Die Republik Belarus ist mehr als Weissrussland. Und ihre Eigenständigkeit beginnt mit dem Namen des Landes“, NZZ, 11. Januar 2020.