Belvoirpark
| Belvoirpark mit Villa Belvoir | ||
|---|---|---|
| Park in Zürich | ||
| Blick auf die Villa Belvoir der Familie Escher | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | Zürich | |
| Ortsteil | Zürich-Enge | |
| Angelegt | 1831 | |
| Umgebende Strassen | Seestrasse 125 | |
| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | Fussgänger, Freizeit, Botaniker | |
| Technische Daten | ||
| 682726 / 245675 | ||
Der Belvoirpark ist eine öffentliche Parkanlage in Zürich mit der Villa Belvoir in deren Zentrum. Die Geschichte von Park und Wohnhaus ist untrennbar mit der einstigen Besitzerfamilie Escher verbunden. Heinrich Escher-Zollikofer, der Grossvater von Lydia Welti-Escher legte den Besitz um 1830 an. Sein Sohn Alfred Escher, Staatsmann, Eisenbahnpionier und Mitbegründer der Schweizerischen Kreditanstalt, verbrachte fast sein ganzes Leben auf dem Landgut und genoss die Privatheit des Refugiums.
Seit 1901 ist die Stadt Zürich Besitzerin des Belvoirs. Vorangegangen war die wohl ungewöhnlichste Rettungsaktion in der Geschichte der Zürcher Gärten.
Der Belvoirpark gehört zu den Anlagen, die durch alle Zeiten weiterentwickelt und -gebaut wurden. Schon im 19. Jahrhundert musste der Park markante Eingriffe wie den Verlust des Seeanstosses durch den Bau der linksufrigen Zürichseebahn und die Seeuferschüttungen hinnehmen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden im Rahmen der Rettungsaktion für den Park gut 11 000 Quadratmeter Parkland entlang der Seestrasse als Bauland verkauft.
Die Schweizerische Gartenbau-Ausstellung G59 brachte die Zusammenlegung des Belvoirparks mit dem benachbarten Schneeligut. Den Einbauten der G59 folgte in den 1980er Jahren der Iris- und Tagliliengarten.
- ↑ Belvoirpark. Grün Stadt Zürich, 2007.