Zechenkolonie
Als Zechenkolonien werden im Ruhrgebiet die im 19. und 20. Jahrhundert errichteten typischen Bergarbeitersiedlungen bezeichnet, die sich um die Standorte der Zechen gruppierten. In anderen Bergrevieren gab es ebenfalls Werkssiedlungen, die unterschiedlich bezeichnet wurden. Die Bezeichnung Zeche war nicht überall üblich.
Im Gegensatz zu eigentlichen Bergbaustädten sind Zechenkolonien nicht der Anfang von eigentlichen Stadtgründungen späterer Großstädte.