Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn

Die Bergedorf-Geesthachter-Eisenbahn AG (B.G.E.) war eine Eisenbahngesellschaft im Norden Deutschlands, die ab Ende 1906 normalspurige Kleinbahnstrecken und ab Mai 1926 als Verkehrsunternehmen auch Omnibuslinien betrieb.

Betrieben wurden die Eisenbahnstrecke Bergedorf–Geesthacht, die Vierländer Bahn und die Hamburger Marschbahn in den Vier- und Marschlanden, sowie (ab Mai 1923) die Billwerder Industriebahn. Am 1. September 1953 übernahm die BGE die Verkehrsbetriebe des Kreises Stormarn (VKSt), die die Südstormarnsche Kreisbahn und einige Omnibuslinien im Süden des Kreises Stormarn betrieben. Am 7. April 1954 entstand aus der BGE das neue Verkehrsunternehmen Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (VHH), die den restlichen Betrieb der Eisenbahn zunächst weiterführte und 1956 an die AKN abgab. Danach führte die VHH nur den Busbetrieb der beiden Vorgängerunternehmen weiter und baute ihn immer weiter aus.

  1. Benno Kiesler: Die historische Entwicklung der nichtbundeseigenen Eisenbahnen um Hamburg von der Gründung bis zum Zusammenschluß · Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG. In: Hans Tappert: Geschichtliche und technische Entwicklung der Vorortverkehrsunternehmen im Wirtschaftsraum, Hamburg 1965, hier Seite 10
  2. Manfred Schwanke: 60 Jahre Busbetrieb bei der VHH. In: Hamburger Nahverkehrs-Nachrichten, 33. Jg. Heft 2, S. 3/4, Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn (VVM), Hamburg 1986