Bergwandern

Unter Bergwandern versteht man touristisch-sportliches Gehen und Steigen im Gebirge, wobei die Hände nur zur Erhaltung des Gleichgewichts, nicht aber zur Fortbewegung eingesetzt werden. Bergwandern kann sowohl in Mittelgebirgen als auch im Hochgebirge ausgeübt werden. Im Hochgebirge verlangt Bergwandern Ausdauer, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Orientierungssinn und Bergerfahrung. Auf besonders ausgesetzten oder schwierigen Stellen werden Wege manchmal durch Drahtseile, Ketten, Klammern oder Leitern gesichert. Beim Bergwandern wird im Gegensatz zum Bergsteigen komplett auf eine Partnersicherung verzichtet, jeder Bergwanderer muss das Gelände – auch bei allfälligem Klettern – allein beherrschen.

Auf besonders ausgesetzten oder schwierigen Stellen von Wegen befinden sich manchmal Stahlseile oder Ketten, welche nur zur Unterstützung der Balance, des Gleichgewichts und der Sicherheit dienen, um sich, vergleichbar mit einem Treppengeländer, an einer steileren Stelle besser zu halten oder um sich sicherer zu fühlen. Sie erleichtern somit den Weg, machen aber die Hände nicht zum zentralen Element der Fortbewegung, wie es beim Bergsteigen oder Klettern der Fall ist. Beim Bergwandern wird im Gegensatz zum Bergsteigen oder Klettern auf eine Partnersicherung verzichtet, jeder Bergwanderer muss das Gelände allein beherrschen.

  1. Bergwandern - Enzyklopädie - Brockhaus.de. Abgerufen am 30. April 2023.