Berufsradsport (DDR)
Der Berufsradsport in der DDR war eine zeitweilige Sparte des Radsportes in der DDR, bei der Radrennfahrer durch die Ausübung ihres Sportes Geld verdienten und Einkünfte erzielten, diesen Sport als ihre berufliche Tätigkeit ausübten. Der Berufsradsport in der DDR war auf eine zeitliche Periode von 1945 bis 1956 beschränkt (die die Sowjetische Besatzungszone bis zur Gründung der DDR einschloss). Im Unterschied zu Berufsradrennfahrern anderer Länder waren diese in der DDR nicht vertraglich an ein kommerzielles Radsportteam („Rennstall“) gebunden und galten ihrem sozialen Status nach als Selbständige.