Bezirk Martigny

Bezirk Martinach
frz. District de Martigny
Basisdaten
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Wallis Wallis (VS)
Hauptort: Martigny
BFS-Nr.: 2307
Fläche: 263,38 km²
Höhenbereich: 450–3540 m ü. M.
Einwohner: 53'709 (31. Dezember 2024)
Bevölkerungsdichte: 204 Einw. pro km²
Karte

Der District de Martigny (deutsch Bezirk Martinach, nur im deutschsprachigen Teil des Wallis gebräuchlich) im Kanton Wallis besteht aus folgenden Gemeinden:
Stand: 1. Januar 2021

Wappen Name der Gemeinde Einwohner
(31. Dezember 2024)
Fläche
in km²
Einw.
pro km²
Bovernier 952 13,0773
Fully 9310 37,81246
Isérables 804 15,2653
Leytron 3529 26,82132
Martigny 22'247 32,59683
Martigny-Combe 2363 37,4163
Riddes 3749 23,90157
Saillon 3156 13,74230
Saxon 7424 23,22320
Trient 175 39,564
Total (10) 53'709 263,38 204

Häufige und lang anhaltende Konflikte militärischer und rechtlicher Art zwischen den Grafen von Savoyen und den Bischöfen von Sitten nährten das Misstrauen der Bewohner im Bezirk Martigny gegenüber dem Bischof, dem es nicht gelang, sie vor feindlichen Überfällen zu beschützen. 1351 stellte sich die Kastlanei Martigny deshalb unter den Schutz des Grafen von Savoyen. Mit der Eroberung des Unterwallis durch die Zenden 1475 ging die Kastlanei wieder an den Bischof. Als Kastlane setzte er Angehörige von Oberwalliser Familien ein, die einen grösseren Einfluss hatten als die Viztume. Deren Macht ging faktisch in die Hände ihrer Statthalter über, die aus reichen Bürgerfamilien von Martigny stammten und als Kaufleute und Notare wirkten.

  1. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
  2. Bezirk Martinach auf der deutschsprachigen Website des Kantons Wallis
  3. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).