Bietschhorn
| Bietschhorn | ||
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| Südostseite Bietschhorn vom Staldhorn aus gesehen | ||
| Höhe | 3934 m ü. M. | |
| Lage | Kanton Wallis, Schweiz | |
| Gebirge | Berner Alpen | |
| Dominanz | 13,4 km → Aletschhorn | |
| Schartenhöhe | 807 m ↓ Beichpass | |
| Koordinaten | 631684 / 137802 | |
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| Gestein | Aare-Granit | |
| Alter des Gesteins | Karbon-Perm | |
| Erstbesteigung | 13. August 1859 durch Leslie Stephen | |
| Normalweg | Westsüdwestgrat ZS | |
| Die Nordwestseite des Bietschhorns aus dem Lötschental gesehen, mit der Zunge des Birchgletschers mittig und des Nestgletschers rechts, beide unter der Schneegrenze, 2019 | ||
Das Bietschhorn ist ein 3934 m ü. M. hoher, und neben dem Aletschhorn einer der markantesten Gipfel im südlichen, zum Schweizer Kanton Wallis gehörigen Teil der Berner Alpen. Früher wurde es im Lötschental auch „Nesthorn“ genannt. Diesen Namen trägt allerdings auch der rund sechs Kilometer entfernte Berg namens Nesthorn nördlich der Belalp. Die Bezeichnung Nesthorn blieb beim Bietschhorn im Namen des Nestgletschers westlich des Gipfels erhalten sowie in einem vom Nordgrat nach Westen abzweigenden Gratvorsprung mit der Bezeichnung Kleines Nesthorn, welches durch den katastrophalen Bergsturz von Blatten im Mai 2025 international in die Schlagzeilen geriet.
Die nordöstlichen und südlichen Hänge des Berges sind Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn.
Auf der West-Nordwestseite fliesst der Nestgletscher gegen das Lötschental ab. Westlich des Nestgletschers befindet sich die Bietschhornhütte, von der aus der Berg üblicherweise angegangen wird.
An der Südseite des Bietschhorns reichen Bietschtal und Baltschiedertal von der alpinen Stufe hinab bis in das mediterran geprägte Rhonetal. Der südexponierte Bietschgletscher liegt infolge starker Abschmelzung nicht mehr direkt am Bietschhorn. Der Baltschiedergletscher speist mit seinen beiden Gletscherzungen den Baltschiederbach.