Big Four (Wirtschaftsprüfungsgesellschaften)
Big Four bezeichnet das Oligopol der vier größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften der Welt: Deloitte, EY (Ernst & Young), KPMG und PricewaterhouseCoopers (PwC). Es steht für rund 67 Prozent des weltweiten Umsatzes in der Wirtschaftsprüfung.
Die Big Four prüfen einen Großteil der börsennotierten Unternehmen weltweit, unter anderem nahezu alle Gesellschaften in den großen Aktienindizes S&P 500 (USA), DAX (Deutschland) und FTSE 100 (Großbritannien). In Deutschland wurden 2015 von den 160 börsennotierten Unternehmen, die die vier wichtigsten deutschen Aktienindizes DAX, MDAX, SDAX und TecDAX bilden, 142 von den Big Four geprüft.
Die Big Four betreiben zudem Steuerberatung, Unternehmensberatung und Rechtsberatung.
Die Big Four beschäftigen weltweit mehr als 1.498.000 Angestellte bei etwa 212,2 Milliarden USD Umsatz.
- 1 2 The Big Four – Custodians of capitalism. In: The Economist. Band 425, Nr. 9071. New York 16. Dezember 2017, S. 56.
- ↑ Sam Fleming: Accountants PwC, Deloitte, KPMG and EY face taming moves. In: Financial Times. 12. Februar 2014, abgerufen am 17. November 2017 (englisch, Paywall).
- ↑ Wenn der Prüfer auch Berater ist. In: WDR. 13. August 2015, archiviert vom am 10. August 2016; abgerufen am 17. November 2017.
- ↑ Brigitte Scholtes: Wirtschaftsprüfungsgesellschaften – Die Macht der Insider. In: Deutschlandfunk. 11. Mai 2015, abgerufen am 13. Mai 2025.