Bildungsstätte Anne Frank
Die Bildungsstätte Anne Frank (ehemals Jugendbegegnungsstätte Anne Frank) ist ein 1997 gegründetes Bildungszentrum in Frankfurt am Main und in Kassel. Ziel der Einrichtung ist es, Jugendliche und Erwachsene für Antisemitismus, Rassismus und andere Formen der Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren – und sie für die aktive Teilhabe an einer offenen, demokratischen Gesellschaft zu stärken.
Seit ihrer Gründung 1994 orientiert sich die Bildungsstätte in ihrem vielfältigen Engagement an Anne Franks Wunsch nach einer Welt ohne Hass und Gewalt und der humanistischen Botschaft ihres weltberühmten Tagebuchs. Direktor ist seit 2010 Meron Mendel, seit 2022 zusammen mit Deborah Schnabel. Mendels Ehefrau Saba-Nur Cheema wurde 2014 Bildungsreferentin an der Bildungsstätte und war von 2015 bis 2021 Leiterin der Pädagogischen Programme. Cheema entwickelte Projekte und Methoden für die historisch-politische Bildung, um rechten Ideologien, Diskriminierung und Rassismus zu begegnen. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Antisemitismus und Islamfeindlichkeit.