Bisagno

Bisagno

Der Bisagno auf Höhe des genuesischen Stadtviertels Marassi

Daten
Lage Ligurien, Italien
Flusssystem Bisagno
Flussgebietseinheit Appennino Settentrionale
Quelle Passo della Scoffèra, Ligurischer Apennin
Quellhöhe 850 m s.l.m.
Mündung Ligurisches MeerKoordinaten: 44° 23′ 42″ N,  56′ 34″ O
44° 23′ 42″ N,  56′ 34″ O

Länge 30 km
Großstädte Genua
Gemeinden Bargagli und Davagna

Der Bisagno (in der Antike Fertor genannt) ist ein Torrentfluss in der norditalienischen Region Ligurien. Er ist, zusammen mit dem Polcevera, einer der Hauptwasserläufe der Hafenstadt Genua. Im gleichnamigen Tal liegen neben zwölf Stadtvierteln von Genua auch die Gemeinden Bargagli und Davagna. Zu den Zuflüssen zählen die Sturzbäche Lentro und Canate, sowie die kleineren Wasserläufe Rio Geirato, Rio Molassana und Rio Fereggiano. Im Stadtgebiet Genuas ist der Fluss aus Platzgründen mit Parkplätzen, Straßen und Freizeiteinrichtungen stark überbaut worden, so z. B. am Fußballstadion. Ab dem Bahnhof Genova Brignole wurde der Bisagno komplett mit einem Straßenzug überbaut. Der Fluss mündet unter dem Messegelände am Piazzale John Fitzgerald Kennedy in den Golf von Genua.

  1. Christian Hülsen: Fertor. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band VI,2, Stuttgart 1909, Sp. 2222.