Blicklähmung

Klassifikation nach ICD-10
H51.0 Sonstige Störungen der Blickbewegungen – Konjugierte Blicklähmung
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
9C83.0 Konjugierte Blicklähmung
9C83.00 Horizontale Blicklähmung
9C83.01 Vertikale Blicklähmung
9C83.02 Monokulare Hebungslähmung
8A00.10 Progressive supranukleäre Blickparese
9C83.0Y Sonstige näher bezeichnete konjugierte Blicklähmung
9C83.0Z Konjugierte Blicklähmung, nicht näher bezeichnet
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Blicklähmung oder Blickparese ist eine Störung gleichsinniger Augenbewegungen. Sie kommt durch Läsionen der supranukleären Blickzentren im Gehirn zustande. Die Einschränkung der Beweglichkeit des rechten und linken Auges sind bei „reinen“ Blicklähmungen annähernd gleich. Ein Schielen besteht in diesen Fällen in der Regel nicht. Wesentlich häufiger kommen jedoch Kombinationen mit Formen von Lähmungsschielen vor, da sich die Blickzentren in enger Nachbarschaft zu den Kerngebieten und Wurzeln der Hirnnerven III, IV und VI befinden. Das Vorhandensein eines Schielens schließt demnach eine Blicklähmung keinesfalls aus.