Blumegg (Adelsgeschlecht)

Das Geschlecht der Blumegger, auch Ritter von Blumenegg (überliefert sind auch Schreibweisen wie: Blumek, Blumeneckh, Blumeck, Blumegg.), zweigte sich vor 1292 als eigenständige Linie der Herren von Blumberg ab.

Das Geschlecht der Blumegger verbreitete sich weiter, es gab eine Klettgauer, Albgauer und Breisgauer Linie. Mit dem Junker Gaudenz von Blumegg zu Dachswangen, von welchem noch ein Lehen über 300 Seeforellen im Schluchsee an St. Blasien zurückfiel, starb das Geschlecht der Blumegger 1577 im Mannesstamm aus. Stammsitz der Blumegger war die Burg Blumegg auf einer kleinen Felsnadel in der Wutachschlucht. Sie waren verwandt mit den Herren von Blumenfeld im Hegau → Schloss Blumenfeld.

Zum Ende des Geschlechts auch Hinweis André Bächthold: „Rudolf der jüngere von der alten Blumberg war vor dem 30. April 1451 gestorben und mit ihm war die Blumberger Hauptlinie erloschen. Auch die Blumberger Seitenlinien bestanden nicht mehr lange.“

  1. Ohne Quellenangabe; andere Angabe zum Leben und Todesjahr Gregor Gaudenz im Kapitel Herrschaft Blumegg. Dort auch die Angabe, dass das Kloster St. Blasien 1457 die Herrschaft Blumegg endgültig übernahm und damit auflöste.
  1. A. Bechthold: Mittelalter. In: Sturm: Die Geschichte der Stadt Blumberg. 1995, S. 62.