Blut-und-Boden-Literatur

Der Ausdruck Blut-und-Boden-Literatur (oder Blut-und-Boden-Dichtung) bezeichnet eine von der Blut-und-Boden-Ideologie geprägte Fortentwicklung der völkischen Heimatliteratur, die im nationalsozialistischen Deutschland besonders gefördert wurde.

Der Terminus „Blut-und-Bodenliteratur“ bzw. „Blut-und-Boden-Literatur“ lässt sich im Deutschen seit mindestens 1937 nachweisen. Neben diesem literarhistorischen Terminus findet sich schon in zeitgenössischen Quellen vielfach die kritisch gemeinte Kurzbezeichnung Blubo-Literatur.

  1. Das Deutsche Wort der Literarischen Welt, neue Folge und die Grosse Übersicht. Band 13, Nr. 1, 1937, S. 15.