Bonner SC
| Bonner SC | ||||
| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Name | Bonner Sport-Club 01/04 e. V. | |||
| Sitz | Bonn, Nordrhein-Westfalen | |||
| Gründung | 18. Juni 1965 | |||
| Farben | Blau und Rot | |||
| Mitglieder | 750 (Stand: 2025) | |||
| Vorstand | Matthias Möseler (Vorsitzender) Markus Grabowski (Finanzen) Stefan Krämer (Sport, Projekte)/>Christian Schmidt-Preuß (Sponsoring & Vermarktung) | |||
| Vorstandsvorsitzender | Matthias Möseler | |||
| Website | bonner-sc.de | |||
| Erste Fußballmannschaft | ||||
| Cheftrainer | Björn Mehnert | |||
| Spielstätte | Sportpark Nord | |||
| Plätze | 10.164 | |||
| Liga | Regionalliga West | |||
| 2024/25 | 1. Platz (Mittelrheinliga) | |||
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Der Bonner Sport-Club 01/04 e. V. (kurz Bonner SC oder BSC) ist ein Sportverein aus der Bundesstadt Bonn im Süden Nordrhein-Westfalens. Er entstand im Juni 1965 durch den Zusammenschluss des 1901 gegründeten Bonner FV und der 1904 gebildeten Mannschaft Tura Bonn. Die Vereinsfarben sind gemäß dem alten Stadtwappen von Bonn Blau und Rot und das Logo des Vereins zeigt den Bonner Löwen, weswegen die Spieler der Mannschaft auch Rheinlöwen genannt werden. Spielstätte ist der rund 10.000 Zuschauer fassende Sportpark Nord. Der Verein ist vor allem durch seine erste Fußballmannschaft der Herren bekannt. Sie spielte in der Saison 1976/77 in der 2. Bundesliga, aktuell spielt sie in der viertklassigen Regionalliga West. Sie ist zudem Rekordsieger der Mittelrheinliga mit sieben gewonnenen Titeln (1968, 1972, 1976, 1985, 2001, 2016, 2025) und nahm bisher dreimal am DFB-Pokal teil (1977, 1979, 2017). Der in dem Bonner Stadtteil Nordstadt beheimatete Verein hat Stand 2025 insgesamt 750 Mitglieder.
In der Anfangsphase der deutschen Meisterschaft im Frauenfußball war das Team des Bonner SC sehr erfolgreich und wurde 1975 der zweite Deutsche Meister in der Geschichte des Frauenfußballs. Nach der Stilllegung der Frauenmannschaft in den 1980er-Jahren spielt in der Saison 2024/25 ein neugegründetes Frauenteam in der Kreisliga A und stieg im Premierenjahr als Meister direkt auf. Die vereinseigene Futsalabteilung BSC spielt in der zweithöchsten Spielklasse, der Futsalliga West. Außerdem besitzt der Verein eine unterklassige Tischtennisabteilung. Der Verein hatte von 1967 bis 1997 auch eine Rugbyabteilung, die mehrfach am Spielbetrieb der Rugby-Bundesliga teilnahm und sich später aus finanziellen Gründen vom Bonner SC ablöste und mit dem RC Bonn-Rhein-Sieg e. V. einen eigenen Verein gründete. Zudem spielt die Elektrorollstuhl-Fußballabteilung des Vereins in der Powerchair Football Bundesliga.
- ↑ Amtsgericht Bonn, VR 3086
- ↑ Severin Tatarczyk: 10 Fakten über den Bonner SC. In: das BlogMagazin. 17. Mai 2016, abgerufen am 14. November 2023.
- ↑ Gregor Feindt: Ein englischer Sport oder ein Sport der Engländer? Rugby in Bonn. In: Dittmar Dahlmann et al. (Hrsg.): Bonn in Bewegung. Zur Geschichte des Sports in der Bundeshaupt- und Bundesstadt. Essen 2011, S. 407–417.