Boulevard périphérique

Boulevard périphérique
Lage
Arrondissement 12. bis 20.
Viertel Bel-Air, Picpus, Bercy, Gare, Maison-Blanche, Parc-de-Montsouris, Petit-Montrouge, Plaisance, Saint-Lambert, Javel, Auteuil, Muette, Porte-Dauphine, Ternes, Plaine-de-Monceaux, Batignolles, Épinettes, Grandes-Carrières, Clignancourt, Goutte-d'Or, Chapelle, Villette, Amérique, Saint-Fargeau, Charonne
Beginn Pont Amont
Ende Pont Amont
Morphologie
Länge 35.040 m
Breite 35 m
Geschichte
Entstehung 1956 bis 1973 (danach: ständige Anpassung)
Kodierung
Paris 7223

Der Boulevard périphérique (kurz auch Périphérique, périph oder BP) ist eine in den Jahren 1954 bis 1973 als Ringstraße um Paris gebaute Stadtautobahn, die weitgehend vier Fahrstreifen pro Fahrtrichtung aufweist. Im engeren Sinn ist er keine Autobahn, sondern eine Kommunalstraße (französisch voie communale). Die Fahrbahnen im Uhrzeigersinn werden als Périphérique intérieur, die gegenläufigen als Périphérique extérieur bezeichnet.

Er umschließt die französische Hauptstadt mit ihren 20 Arrondissements. Abgesehen von wenigen Ausnahmen werden die Gebiete außerhalb des Boulevard périphérique selbständig verwaltet und gehören daher nicht zur Seine-Metropole. Fast alle wichtigen französischen Autobahnen führen auf Paris zu und münden aus allen Richtungen in den Boulevard périphérique: die A 1 aus Lille, die A 4 aus Reims/Straßburg, die A 5 aus Troyes, die A 6 aus Lyon/Dijon, die A 77 aus Nevers, die A 10 aus Orléans, die A 13 aus Rouen und die A 16 aus Amiens.

  1. Zwischen Porte de Montreuil und Porte de Bagnolet sind es fünf, zwischen Porte d’Italie und Porte d’Orléans nur zwei bis drei Fahrstreifen je Richtung.