Brücken in Paris

Die Brücken in Paris überspannen als Straßen-, Eisenbahn- und Fußgängerbrücken die Seine sowie die Kanäle wie den Canal Saint-Denis und Canal Saint-Martin. Daneben existieren weitere Brücken, die nicht über ein Gewässer führen, sondern andere Verkehrswege kreuzungsfrei über andere Verkehrswege hinwegführen sowie Fußgängerbrücken in Parks. Allein die Ringautobahn Boulevard périphérique zählt 148 Autobahnbrücken. Verantwortlich für die kontinuierliche Instandhaltung, Renovierung und Restaurierung der Pariser Brücken sind die Abteilungen Direction de la voierie et des déplacements und die Division des ouvrages d’art der Stadtverwaltung.

Die Seinebrücken in Paris verbinden das Rive Droite genannte rechte, nördliche Ufer der Seine mit dem linken Ufer, der Rive Gauche, verschiedentlich liegen sie auf Flussinseln auf oder überqueren lediglich einen Flussarm. Von ihren rund 775 Kilometern Gesamtlänge und ca. 310 Brücken (vgl. Liste der Seinebrücken) fließt die Seine während 13 km durch die heutige Hauptstadt Frankreichs und hat im Stadtgebiet 37 Brücken, davon 31 Straßenbrücken, 4 Fußgänger- und 2 Eisenbahnbrücken. War die Seine als Transportweg einerseits der wichtigste Faktor für die Entstehung und Entwicklung der Stadt Paris, die an oder auf der größten Seineinsel ihren Ursprung hatte, so mussten andererseits schon sehr früh die Brücken die Landwege auf beiden Ufern verbinden. Zunächst hatten die Brücken aber auch einen die Einwohner schützenden Charakter. Die bekannteste Brücke ist die Pont Neuf, die wie viele ältere Brücken auf die Île de la Cité führen. Seit 1991 ist das Seineufer von Paris zwischen der Pont de Sully und den Brücken Pont d’Iéna (rechtes) und Pont de Bir-Hakeim (linkes Ufer) mit 365 Hektar Fläche Weltkulturerbe.

  1. Le périphérique. Stadt Paris, 13. März 2012, abgerufen am 23. Februar 2021 (französisch).
  2. 2016: paris.fr/services-et-infos-pratiques
  3. 600 Les rives de la Seine à Paris: délimitation du bien lors de son inscription sur la liste en 1991
  4. Nelly Martin: Atlas des biens français inscrits sur la liste du patrimoine mondial, rapport périodique de 2005, Atlas de l’architecture et du patrimoine, Ministère de la Culture (DAPA)
  5. Karte auf der Seite des Centre du patrimoine mondial de l’UNESCO : carte à l’échelle 1:25.000.