Brahmsstraße (Weimar)

Die 25. April 1946 nach dem Komponisten Johannes Brahms benannte in der Westvorstadt gelegene Brahmsstraße erstreckt sich von der Brucknerstraße bis zur Peter-Cornelius-Straße, die sie in westliche Richtung im geraden Verlauf erreicht. Dazwischen wird diese von der Johann-Sebastian-Bach-Straße gekreuzt. Sie ist eine Anliegerstraße.

Die Brahmsstraße gesamt (einschließlich Johann-Sebastian-Bach-Straße 9) steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Sachgesamtheiten und Ensembles). Die Wohngebäude 1 und 12 der Brahmsstraße stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale).

In diesem Bereich gibt es zahlreiche Jugendstilbauten. In dem Bereich Brahmsstraße/Johann-Sebastian-Bach-Straße wurden steinzeitliche Gräberfelder gefunden.

Am Haus Brahmsstraße 52, das Hermann und Bertha Ehrhardt der Stadt Weimar stifteten, ist eine Tafel mit folgender Inschrift:

DIESES HAUS
IST EIN GESCHENK
VON
HERMANN EHRHARDT
UND FRAU
BERTHA EHRHARDT
GEB: WEHNER
AN IHRE VATERSTADT
WEIMAR

In der Brahmsstraße wohnte der Graphiker Walther Klemm. In der Brahmsstraße 12 war von 1907 bis 1956 der Maler Alexander von Szpinger wohnhaft.

  1. Straßenverzeichnis der Stadt Weimar (pdf)
  2. Sigrid Dušek, Silvia Brüggemann, Eva Speitel: Weimar und Umgebung von der Urgeschichte bis zum Mittelalter, Thüringisches Landesamt für archäologische Denkmalpflege, 2001, S. 48, S. 50 und S. 101.
  3. Hannelore Henze, Doris-Annette Schmidt: Der historische Friedhof zu Weimar. RhinoVerlag, Ilmenau 2011, S. 160. ISBN 978-3-939399-08-7.