Brandenberger-Vafa-Mechanismus
Der Brandenberger-Vafa-Mechanismus ist in der Stringtheorie ein Argument dafür, warum das beobachtbare Universum eine makroskopische Zeitdimension und drei makroskopische Raumdimensionen hat. Dessen Bedeutung entstammt der Tatsache, dass in der Stringtheorie im Rahmen der Kaluza-Klein-Kompaktifizierung zusätzliche eingerollte Dimensionen auf Planck-Skala auftreten. Vereinfacht ausgedrückt besagt das mit der Branenkosmologie verbundene Argument, dass um kompaktifizierte Dimensionen gewickelte Strings und Branen für eine Energiebarriere sorgen, welche deren Entfaltung verhindert. Der Brandenberger-Vafa-Mechanismus ist benannt nach Robert Brandenberger und Cumrun Vafa, die ihn erstmals im Jahr 1989 beschrieben haben.