Brandschiefer

Als Brandschiefer werden im Bergbau kohlehaltige Schichten bezeichnet, deren Tonmineralgehalt größer als 30 % ist. Es handelt sich um mit dünnen Kohlenschichten vermischte Schiefertone. Die Kohle und der Schieferton können dabei auch in wechselnden Schichten auftreten. Brandschiefer hat einen hohen Aschegehalt von über 35 bis zu 65 %.

  1. G. Leithold et al.: Taschenbuch Bergbau. Tiefbau. Hrsg.: Kammer der Technik, Fachverband Bergbau. Band III. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1962, S. 18.
  2. Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon.
  3. Die Anthrazit-Lagerstätte Doberlug-Kirchhain. (PDF; 1,23 MB) In: Tiefliegende Lagerstätten. Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) Brandenburg, 18. Juli 2007, S. 6, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. März 2016; abgerufen am 29. Juli 2010.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.