Brechtsches Gesetz
Das Brechtsche Gesetz (nach Arnold Brecht; er selbst nannte es Gesetz der progressiven Parallelität von Ausgaben und Bevölkerungsmassierung) besagt, dass mit steigender Bevölkerungsdichte die öffentlichen Pro-Kopf-Ausgaben steigen. Das Gesetz steht damit in engem Zusammenhang zum Begriff der veredelten Einwohnerzahl.
Dieses Gesetz rechtfertigt im Finanzausgleich, dass größere Gemeinden überproportional viel Geld im Verhältnis zur Bevölkerung erhalten (abgestufter Bevölkerungsschlüssel). Solche Schlüssel bilden zumeist Grundlage langwieriger Verhandlungen beim Finanzausgleich.