Der Minenkreuzer Bremse der deutschen Kaiserlichen Marine wurde im Jahr 1915 als „Neubau Minendampfer D“ bei der AG Vulcan Stettin gebaut. Er lief am 11. März 1916 vom Stapel und wurde am 1. Juli 1916 in Dienst gestellt.
Hinsichtlich der technischen Daten und der Einsatzgeschichte gilt das Gleiche wie beim Schwesterschiff Brummer. Die Maschinenanlage bestand aus zwei Dampfturbinen, die von sechs Kohle-/Ölbrenner-Kesseln von Schulz-Thornycroft angetrieben wurden und auf zwei Schrauben wirkten. Die auf der Brummer und der Bremse eingebauten Turbinen waren ursprünglich für den Bau des russischen Kreuzers Svetlana vorgesehen, wurden aber bei Kriegsbeginn 1914 beschlagnahmt.
Konstruktionsgemäß wurden bei 47.000 PSw um 28 Knoten auf Flachwasser erreicht und mit geringerer Verdrängung sogar ca. 30 kn. Gebunkert werden konnten maximal 600 t Kohle und 1000 t Öl.
- ↑ Lyon: Kriegsschiffe von 1900 bis heute. S. 112.
- ↑ Dodson, Nottelmann: The Kaiser’s Cruisers. S. 190.