Brennstoffzellenantrieb von Triebfahrzeugen

Unter Brennstoffzellenantrieb von Triebfahrzeugen werden die wesentlichen Bauteile Brennstoffzelle, Traktionsbatterie (Akkumulator) und Fahrmotor sowie ihr Zusammenwirken in Triebfahrzeugen verstanden. Durch die Reaktion von Wasserstoff und Luftsauerstoff in Brennstoffzellen entsteht elektrische Energie, um die Fahrmotoren zu betreiben.

Mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge, umgangssprachlich auch als Wasserstoffzug bezeichnet, international auch als Hydrogen-electric multiple unit (HEMU oder H2MU) oder Fuel-Cell electric multiple unit (FCEMU) bezeichnet, sind umweltfreundlich, sofern der Kraftstoff nachhaltig erzeugt wird. Sie haben insbesondere auf längeren Nebenstrecken, wo die Elektrifizierung nicht möglich oder unwirtschaftlich ist, das Potenzial als umweltfreundlicher Ersatz von Dieseltriebwagen und -lokomotiven.

In der englischen Sprache ist Hydrail ein Überbegriff für Triebfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb oder mit Wasserstoffverbrennungsmotor.

  1. 1 2 Pierre-Alain Boeswillwald, Kilian Berthold, Annmarie Jensen, Margarethe Staudner, Romain Molitor, Sebastian Reimann, Axel Kühn: Strategie für lokal-emissionsfreie Fahrzeuge auf nicht elektrifizierten Strecken. (PDF; 18,8 MB) Abschlussbericht zur Studie im Auftrag des Landes Baden-Württemberg u. a. Transport-Technologie-Consult Karlsruhe GmbH und Komobile GmbH, Dezember 2022, S. 17–18, abgerufen am 1. September 2024.