Britische Unterhauswahl 1997

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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1992
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Anmerkungen:
a mit SDLP
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%

Die britische Unterhauswahl 1997 vom 1. Mai 1997 brachte den ersten Regierungswechsel seit 18 Jahren im Vereinigten Königreich (UK). Die Labour Party unter Tony Blair schlug die bislang regierende Conservative Party unter John Major. Das Wahlergebnis wurde als „Blutbad“ (bloodbath) für die Konservativen bezeichnet. Sie verloren mehr als die Hälfte der bisherigen Unterhaussitze, darunter sämtliche in Schottland und Wales. Labour erhielt die größte Mehrheit für eine Partei in der Geschichte Großbritanniens.

Zahlreiche prominente Konservative, darunter mehrere Kabinettsmitglieder, wurden abgewählt. Zu diesen zählten Verteidigungsminister Michael Portillo, Außenminister Malcolm Rifkind, Handels- und Industrieminister Ian Lang und Schottlandminister Michael Forsyth.

Die Liberal Democrats erhielten 17,0 % der Stimmen und 46 Abgeordnetensitze (1992: 18 % der Stimmen und 20 Sitze). Die Referendum Party, die eine Abstimmung für den Austritt aus der EU (Brexit) verlangte, erreichte zwar mit mehr als 800.000 Stimmen den vierten Platz, gewann aber keine Sitze. Den Konservativen gingen dadurch wertvolle Stimmen verloren.

  1. Summary results of the 1997 election. (Memento des Originals vom 25. Mai 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. United Kingdom Election Results (englisch)
  2. 1922 erhielten sie 18,9 % und 61 Sitze; 1923 29,7 % und 157 Sitze, 1924 nur noch 17,8 % und 39 Sitze.