British Army im Ersten Weltkrieg
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| Führung | |||
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| Oberbefehlshaber de jure: | Georg V. | ||
| Oberbefehlshaber de facto: | H. H. Asquith David Lloyd George | ||
| Militärischer Befehlshaber: | Ian Standish Monteith Hamilton John French Douglas Haig | ||
| Militärische Stärke | |||
| Aktive Soldaten: | |||
| Wehrpflicht: | ab 1916 | ||
| Wehrtauglichkeitsalter: | |||
| Geschichte | |||
| Gründung: | 1660 | ||
| Höchste Mannstärke: | 3.820.000 Ende 1918 | ||
Der Erste Weltkrieg war der verlustreichste Konflikt in der Geschichte der British Army. Anfangs eine reine Freiwilligenarmee, hatte das britische Heer Ende 1918 seine maximale Stärke von 3.820.000 Mann erreicht. Die meisten von ihnen kämpften auf dem Hauptkriegsschauplatz an der Westfront in Frankreich und Belgien gegen das Deutsche Reich, starke Kontingente kämpften außerdem an den Fronten im Nahen Osten gegen das Osmanische Reich und auf dem Balkan sowie in Italien gegen die verbündeten Mittelmächte.
Das Heer speiste sich aus vier verschiedenen Quellen. Die erste war die etwa 247.000 Soldaten umfassende stehende (reguläre) Armee, von denen in Friedenszeiten mehr als die Hälfte als Garnison im britischen Empire eingesetzt wurden. Sie wurden durch etwa 270.000 Reservisten ergänzt. Diese bildeten das Rückgrat der British Expeditionary Force (BEF). Die zweite Quelle bildeten die rund 246.000 Mann starken Territorialstreitkräfte, die ursprünglich für die Landesverteidigung vorgesehen waren, aber zur Verstärkung der BEF eingesetzt wurden, nachdem die reguläre Armee in den ersten Schlachten des Krieges schwere Verluste erlitten hatte. Die dritte Quelle setzte sich aus Männern zusammen, die dem Aufruf von Kriegsminister Lord Kitchener zur Einberufung von Freiwilligen in den Jahren 1914–1915 gefolgt waren (daher der Name Kitchener’s Army) und 1916 in der Schlacht an der Somme erstmals zum Einsatz kamen. Die vierte Quelle waren Einberufene nach der Einführung der Wehrpflicht im Januar 1916, die zur Verstärkung bestehender Formationen genutzt wurden.