Brown-Maß
Das Brown-Maß (nicht zu verwechseln mit dem brownschen Maß) ist ein Begriff aus der Funktionalanalysis, der das Spektralmaß für Operatoren in der Typ-II-Von-Neumann-Algebra verallgemeinert. Der Begriff wurde 1983 von Lawrence G. Brown eingeführt. Nach seiner Entdeckung fiel der Begriff in Vergessenheit, bis er 1999 von Uffe Haagerup und Flemming Larsen wiederbelebt und seither intensiv untersucht wurde. Das Brown-Maß findet unter anderem Anwendung in der Theorie der Zufallsmatrizen.
- ↑ L. G. Brown: Lidskii’s Theorem in the Type II Case. In: Geometric methods in operator algebras in Pitman Res. notes in Math. Kyoto 1986, S. 1–35 (englisch).
- ↑ Uffe Haagerup und Flemming Larsen: Brown’s spectral distribution measure for R-diagonal elements in finite von Neumann algebras. In: Journal of Functional Analysis. Band 176, Nr. 2, 1999, S. 331–367 (englisch).