Fälltechnik
Fälltechnik ist ein Sammelbegriff für Techniken, mit denen man einen Baum bei Wald- oder Baumpflegearbeiten auf die gewünschte Art und Weise (z. B. in eine bestimmte Richtung) zu Fall bringt (fällt) oder abträgt. Hierzu gibt es verschiedene Schnitttechniken. Diese und verwandte Techniken werden auch beim Aufarbeiten des Baumes – dem Zerlegen zu brauchbaren Stücken Holz – verwendet. Durch geeignete Schnitttechniken und den richtigen Einsatz der Werkzeuge kann in der Forstwirtschaft effektiv gearbeitet und auch ein Problembaum sicher gefällt werden.
Standardtechnik des Fällens ist eine Kombination aus Fallkerb und Fällschnitt. Bäume werden im Allgemeinen mit der Motorsäge gefällt. Früher erfolgte das von Hand mit Zugsäge, Axt und Keil, ein moderneres Verfahren ist etwa der Holzvollernter, oder – in Extremlagen – der Schnitt aus dem Hubschrauber.
Grundsätzlich wird ein Baum nicht „umgesägt“, sondern, falls er nicht von selbst fällt, umgekeilt, im Österreichischen auch geschnitten oder gelegt.
Innerhalb dichter Bebauung unterscheidet sich die Technik von der im Wald: Der Baum wird, wenn ein Fällen nicht möglich ist, mit einem Kran nach oben gehoben, meist stückweise. Die Stücke werden zur weiteren Behandlung auf einer Freifläche abgelegt oder gleich auf Fahrzeuge zum Abtransport geladen.
- ↑ Die fliegende Säge ( des vom 18. Juni 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.