Büchner-Curtius-Schlotterbeck-Reaktion
Die Büchner-Curtius-Schlotterbeck-Reaktion (auch Schlotterbeck-Reaktion) ist eine Namensreaktion der organischen Chemie, die 1885 zuerst von Eduard Buchner und Theodor Curtius beschrieben wurde. Eine nähere Betrachtung erfolgte 1907 durch Fritz Schlotterbeck. Es handelt sich um eine Reaktion zwischen einer Carbonylverbindung (Aldehyd oder Keton) und einem Diazoalkan unter Bildung neuer Aldehyde, Ketone oder Epoxide. Als Erweiterung der Reaktion gilt die Synthese von β-Ketoestern als Produkt der Kondensationsreaktion von Aldehyden mit Diazoestern.
- ↑ E. Buchner, Th. Curtius: Synthese von Ketonsäureäthern aus Aldehyden und Diazoessigäther. In: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. Band 18, Nr. 2, Juli 1885, S. 2371–2377, doi:10.1002/cber.188501802118.
- ↑ Fritz Schlotterbeck: Umwandlung von Aldehyden in Ketone durch Diazomethan. (Erwiderung an Hrn. H. Meyer). In: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. Band 40, Nr. 2, März 1907, S. 1826–1827, doi:10.1002/cber.19070400285.
- ↑ Schlotterbeck Reaction. In: Comprehensive Organic Name Reactions and Reagents. John Wiley & Sons, Inc., Hoboken, NJ, USA 2010, ISBN 978-0-470-63885-9, S. 2491–2494, doi:10.1002/9780470638859.conrr563.