Budgetrestriktion
Als Budgetrestriktion (auch: Budgetbeschränkung) bezeichnet man in der Volkswirtschaftslehre eine gängige Bedingung in mathematischen Modellen, die sicherstellt, dass die Akteure nicht mehr Geld ausgeben als ihnen zur Verfügung steht. Sofern man nur zwei Güter betrachtet, kann man die Budgetrestriktion grafisch mittels einer Gerade in einem Zwei-Güter-Diagramm darstellen; diese bezeichnet man dann gängigerweise als Budgetgerade (auch: Haushaltsgerade, Bilanzgerade). Diejenigen Güterbündel, die der Budgetrestriktion genügen, bilden eine Menge, die so genannte Budgetmenge (auch: Konsummöglichkeitenmenge).
- ↑ Vgl. etwa Breyer 2011, S. 127; Harald Wiese: Mikroökonomik. Eine Einführung. 4. Aufl. Springer, Heidelberg u. a. 2005, ISBN 978-3-642-11599-8, S. 23 f.; Wied-Nebbeling/Schott 2007, S. 18.
- ↑ Vgl. etwa Breyer 2011, S. 153.
- ↑ Vgl. etwa Breyer 2011, S. 118; Harald Wiese: Mikroökonomik. Eine Einführung. 4. Aufl. Springer, Heidelberg u. a. 2005, ISBN 978-3-642-11599-8, S. 23.
- ↑ Vgl. etwa Ferry Stocker und Kerstin M. Strobach: Mikroökonomik. Repetitorium und Übungen. 4. Aufl. Oldenbourg, München 2012, ISBN 978-3-486-70777-9, S. 92.