Bundesamt für Informatik und Telekommunikation
| Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT | |
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| Französische Bezeichnung | Office fédéral de l’informatique et de la télécommunication OFIT |
| Italienische Bezeichnung | Ufficio federale dell’informatica e della telecomunicazione UFIT |
| Rätoromanische Bezeichnung | Uffizi federal d’informatica e da telecommunicaziun UFIT |
| Englische Bezeichnung | Federal Office of Information Technology, Systems and Telecommunication FOITT |
| Hauptsitz | Zollikofen, Eichenweg 1–3 |
| Direktor | Dirk Lindemann |
| Stellvertreter | Philippe Voirol |
| Mitarbeiterzahl | rund 1'700 interne Mitarbeitende (29.12.2023), 1'663 Vollzeitstellen (2026) |
| Aufsicht | Eidgenössisches Finanzdepartement EFD |
| Untergeordnete Bereiche |
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| Webpräsenz | www.bit.admin.ch |
Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT (französisch Office fédéral de l’informatique et de la télécommunication OFIT, italienisch Ufficio federale dell’informatica e della telecomunicazione UFIT, rätoromanisch Uffizi federal d’informatica e da telecommunicaziun UFIT, englisch Federal Office of Information Technology, Systems and Telecommunication FOITT) ist eine Bundesbehörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Es ist ein dem Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) unterstelltes Bundesamt.
Das BIT erbringt Informatik- und Telekommunikationsleistungen zur Unterstützung der Geschäftsprozesse der Leistungsbezüger und gewährleistet die erforderliche Sicherheit für Informatikmittel und Daten. Dabei hält es die Vorgaben des Informatikrates des Bundes (IRB) ein. Es richtet sein Angebot auf die Bedürfnisse der Leistungsbezüger aus und setzt die verfügbaren Mittel wirtschaftlich und wirksam ein. Es kann seine Leistungen gemäss den Vorgaben der Finanzhaushaltgesetzgebung auch Dritten erbringen.
Das BIT ist der grösste IT-Leistungserbringer der Bundesverwaltung. Daneben gibt es nebst dem Bundesamt für Cybersicherheit in drei weiteren Departementen eigene Leistungserbringer (ISC-EJPD, ISCeco und IT EDA). Als Erbringer von Standarddiensten ist das BIT in den Bereichen Telekommunikation, Internet, betriebswirtschaftliche Lösungen und operative Sicherheit für die ganze Bundesverwaltung tätig. Es verantwortet für drei Departemente den Betrieb von Rechenzentren und Fachanwendungen, für sechs Departemente und die Bundeskanzlei die Bewirtschaftung der über 50 000 standardisierten Arbeitsplatzsysteme und für die gesamte Bundesverwaltung den Betrieb von Datennetzen und Telekommunikationsinfrastrukturen und sorgt damit für eine funktionierende Telekommunikation zwischen allen Bundesstellen im In- und Ausland.
Das BIT verrechnet den Leistungsbezügern gemäss Verrechnungspreiskonzept die gesamten Kosten für die Leistungserbringung. Die laufenden Einnahmen des BIT sind im Vergleich zum Vorjahr um 207,9 Millionen gestiegen. Das Wachstum von 2023 auf 2024 ist hauptsächlich auf die Übernahme der Informatikleistungen der bisherigen Führungsunterstützungsbasis (FUB) in der Höhe von 150,2 Millionen und die Migration der Arbeitsplatzgeräte bei der Verteidigung (+26,2 Mio.) zurückzuführen. Ferner trugen höhere SAP-Betriebskosten (+6,6 Mio.) und höhere Projektumsätze für die E-ID Vertrauensinfrastruktur (7,7 Mio.) zu dieser Entwicklung bei.
- ↑ Staatskalender. Abgerufen am 15. Juni 2025.
- ↑ Die Geschäftsleitung des BIT im Überblick (Stand: 1. Januar 2025). Abgerufen am 15. Juni 2025.
- ↑ Staatskalender. Abgerufen am 25. Juni 2025.
- ↑ Das BIT in Kürze. Abgerufen am 25. Mai 2025.
- ↑ Datenportal Bundeshaushalt 2024. In: Eidgenössische Finanzverwaltung EFV. Abgerufen am 13. März 2026.
- ↑ 172.215.1 Organisationsverordnung für das Eidgenössische Finanzdepartement (OV-EFD), 7. Abschnitt, Artikel 16-18. In: Fedlex. Abgerufen am 27. Juli 2025.
- ↑ Informatik Service Center ISC EJPD. Abgerufen am 25. Mai 2025.
- ↑ Information Service Center WBF ISCeco. Abgerufen am 25. Mai 2025.
- ↑ Staatsrechnung 2024, Band II, EFD, S. 107. In: Staatsrechnung 2024. Abgerufen am 27. Juli 2025.